Schubs® - Vorschläge für Eltern-Workshops

Stand: 10. Januar 2009

Sie haben auch die Möglichkeit, die Vorschlagsliste als druckfähige PDF-Datei herunterzuladen.

Neben seinen Vorträgen bietet Schulberater und Buchautor Detlef Träbert auch Workshops für Eltern an. Das englische Wort „Workshop“ bedeutet so viel wie „Werkstatt“. Damit werden schnell die Unterschiede zu Vortragsveranstaltungen deutlich:

  • In einer Werkstatt geht es um „Handwerk“, bei Träbert-Workshops um das Handwerk des Erziehens von und Umgehens mit Schulkindern sowie des Umgangs mit der Schule.
  • Handwerkliche Fähigkeiten erwirbt man nicht durch passives Zuhören, sondern indem man selber in Form von Diskussionen und Übungen mitarbeitet.
  • Es geht kommunikativ zu, es gibt viel Austausch und Miteinander.
  • Die Teilnehmerzahl ist (in der Regel auf 20 Personen) begrenzt, damit Kommunikation und Übungen für jeden Teilnehmer auch effektiv sein können.

Ein Eltern-Workshop dauert in der Regel drei Stunden, kann aber je nach Thema und Veranstalterwunsch auch umfangreicher angesetzt werden.

Meistens werden Schubs®-Workshops als vertiefende Ergänzung zu einer abendlichen Vortragsveranstaltung hinzugebucht. Der Workshop ist dann der zweite Teil eines „Doppelpacks“ und findet am folgenden Vormittag von 9.00 – 12.00 Uhr statt. In diesem Fall erhält der Veranstalter einen Rabatt auf das Vortragshonorar (vgl. „Information zur Organisation und Finanzierung von Elternveranstaltungen mit Detlef Träbert“, S. 3 unten und 6 oben). Die Workshop-Teilnehmer zahlen eine Gebühr von € 25,- (Elternpaare: € 35,-) und bekommen eine Teilnahmebestätigung mit Quittung.

Gelegentlich wird ein Workshop aber auch als eigenständige Veranstaltung gebucht. Dann betragen die Kosten für drei Stunden in der Regel € 400,- (für einen ganzen Seminartag: 600,-) zzgl. Reisespesen und 19 % MwSt., unabhängig von der Teilnehmerzahl.

Die folgenden Themenvorschläge sind Beispiele. Je nach Veranstalterwunsch können Themen variiert oder auch ein ganz anderes Thema vereinbart werden. Bei Interesse wenden Sie sich einfach an Detlef Träbert; er berät Sie gerne in allen inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Fragen rund um Elternveranstaltungen (Adressdaten s.o.).
 

1) „Rechtschreibung schwach“ - Wie kann man sinnvoll üben?

Eltern wissen, welch hohen Stellenwert das Rechtschreiben in unserem Schulsystem besitzt. Darum üben sie häufig mit ihren Kindern - meistens in Form von Diktaten. Doch die sind zum Üben der Rechtschreibung nur sehr eingeschränkt nützlich.

Im Workshop üben Eltern die erfolgreiche und bewährte „Schubs®“-Methode ein, die auch für rechtschreibschwache Kinder deutliche Leistungsverbesserungen bringt. Sie lernen dabei,

  • wie das Üben Erfolge bringt und Spaß macht,
  • wie man Flüchtigkeitsfehler und Konzentrationsmängel vermeidet,
  • wie falsch geschriebene Wörter sinnvoll bearbeitet
  • und wie Rechtschreibfehler systematisch ausgemerzt werden.
     

2) „Jetzt konzentrier' dich endlich mal!“ - So fördern Eltern die Konzentration

Konzentrationsschwierigkeiten stehen mit an erster Stelle, wenn Eltern über das Lernverhalten ihrer Kinder klagen. Sie führen schnell zu Ermahnungen, die jedoch nichts nützen, zu Ungeduld und Streit. Was lässt sich dagegen tun?

Stichworte aus dem Workshop sind:

  • Ursachen für Konzentrationsprobleme
  • Hilfen zur Konzentrationsförderung bei den Hausaufgaben
  • Bewegungs- und Entspannungsübungen
  • Hilfen gegen Flüchtigkeitsfehler
     

3) „Du musst mehr üben!“

Wie oft hören Kinder diese Aufforderung - mal von ihrer Lehrerin, mal von den Eltern. Doch bringt „mehr“ üben auch wirklich mehr Lernerfolg? Muss manchmal nicht einfach „anders“ geübt werden?

Der Workshop will Eltern (und Lehrkräften) zeigen,

  • wie jedes Kind seine eigenen Übungsformen findet,
  • welche Alternativen es für alltägliches Üben (z.B. Einmaleins, Vokabeln usw.) gibt,
  • welche Übungsformen „gehirngerecht“ sind und
  • wie dadurch das Üben Erfolge bringen und Freude machen kann.

Mit Hilfe kleiner Experimente und anschaulicher Beispiele wird sich jeder einen Schatz an Anregungen für lebendiges und motivierendes Üben mit Kindern erwerben können.
 

4) Motivation und Konzentration - die Schlüssel zum Schulerfolg

Um sich in der Schule wohl zu fühlen und gute Noten zu erreichen, sind Motivation und Konzentration besonders bedeutsam. Selbst Hochbegabung führt nicht zum Schulerfolg ohne diese beiden Faktoren.

Der bekannte Schulberater und Buchautor Detlef Träbert wird den Teilnehmer/-innen im Workshop viele hilfreiche Tipps vermitteln, die sofort umgesetzt werden können:

  • Wie sich Anstrengungsbereitschaft und Motivation steigern lassen
  • Wie Lernorganisation das kontinuierliche häusliche Lernen stützt
  • Wie die Konzentrationsleistung optimiert werden kann
  • Wie der „innere Schweinehund“ mit Selbstinstruktionen dressiert wird
 

5) „Null Bock auf Lernen?“ - Mehr Motivation für Hausaufgaben und Schule

Keine Lust, null Bock, „ewiges“ Trödeln, schlampige Hausaufgaben – das sind häufige Klagen der Eltern von Schülerinnen und Schülern. Dahinter steckt oftmals eine geringe Leistungsmotivation. Aber was heißt das eigentlich? Und vor allem, wie kann sie verbessert werden? Ihre Ursachen sind vielfältiger, als dass sie nur mit Lustlosigkeit oder Faulheit erklärt werden könnten. Der Eltern-Workshop gibt Hilfen für

  • mehr Freude am Arbeiten für die Schule,
  • größere Selbstständigkeit bei Hausaufgaben und Lernen sowie
  • eine verbesserte Selbstorganisation.
     

6) „Hausaufgaben = Hausfriedensbruch?“ - Hausaufgaben stressfrei und sinnvoll gestalten

Hausaufgaben stellen häufig ein Konfliktfeld dar, bedeuten in zahlreichen Familien täglich „Hausfriedensbruch“ und belasten den Schulalltag für Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräfte. Im Workshop wird u.a. Fragen nachgegangen wie:

- Wie können Eltern mehr Gelassenheit im Umgang mit Hausaufgaben aufbringen?
- Sollen Eltern bei den Hausaufgaben helfen, und wenn ja, wie?
- Wie kann man das Trödeln überwinden?
- Welche Arbeitstechniken helfen, die Hausaufgaben effizient zu machen?

Der Workshop wird Wege zu einer sinnvolleren Hausaufgabenpraxis aufzeigen.
 

7) „Zappelphilipp und Hans-guck-in-die-Luft als Schulkind“ -
Wie Eltern (und Lehrer/-innen) aufmerksamkeitsgestörten Kindern helfen können

ADD/H, ADS, MCD, HKS, POS - viele Abkürzungen und Begriffe bezeichnen das Problem der „Aufmerksamkeitsstörung mit bzw. ohne Hyperaktivität“. Seine Leitsymptome sind eine verkürzte Aufmerksamkeitsspanne, kognitive Impulsivität (die sich u.a. in vielen Flüchtigkeitsfehlern zeigt) sowie entweder übermäßige Zappeligkeit (Hyper-) oder häufiges Tagträumen (Hypoaktivität). Wer aufmerksamkeitsgestörten Kindern in Bezug auf Lernen und Verhalten helfen will, braucht einen fachlichen Hintergrund. Der Workshop vermittelt

  • Grundwissen über das Syndrom,
  • Verständnis für die Probleme dieser Kinder,
  • methodische Tipps für Hausaufgaben, Lernen und Selbstorganisation,
  • ein Training gegen Flüchtigkeitsfehler sowie
  • Informationen über Behandlungsmöglichkeiten.

8) Die „Kids“ von heute:
Den Umgang mit Heranwachsenden verbessern

Wenn Kinder jenseits des Grundschulalters sind, wenn die Pubertät in Wechselwirkung mit den Einflüssen aus Medien und Mode ins Spiel kommt, dann häufen sich die Probleme nach dem Motto „Kleine Kinder - kleine Sorgen, große Kinder - große Sorgen“. Besonders die Schule bietet in diesem Alter viele Reibungsflächen. Im Workshop werden

  • Tipps für eine bessere Motivation vermittelt,
  • Erziehungssituationen der Teilnehmer/-innen analysiert,
  • Ein wirkungsvolleres Erziehungsverhalten besprochen,
  • effektive Kommunikation eingeübt und
  • bei Bedarf konkrete Situationen durchgespielt.
     

9) „Eltern mit Wirkung“ - Erfolgreiche Elternmitwirkung in der Schule
(für Elternvertreter/-innen und alle, die aktiv in der Schule mitmischen wollen)

In dieser Veranstaltung geht es um erfolgreicheres Mitwirken von Eltern in der Schule. Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Methodische Hilfen: Tipps und Tricks für interessantere Elternabende und attraktivere Veranstaltungen, die mehr Zuspruch in der Elternschaft finden
  • Eltern zur Mitarbeit motivieren: Strategien, wie man Eltern verstärkt für die Mitarbeit in schulischen Gremien, bei Veranstaltungen etc. gewinnt
  • Erfolgreiche Kommunikation: Wie man elterliche Anliegen gegenüber Lehrkräften oder der Schulleitung erfolgreicher durchsetzt
     

10) So reden Eltern erfolgreich mit Lehrerinnen und Lehrern

Oft haben Eltern den Eindruck,

- Lehrkräfte seien ihnen rhetorisch überlegen,
- Kritik dürften sie nicht üben, sonst hätten die Kinder es auszubaden, oder
- Lehrer seien an Hinweisen auf besondere Probleme der Kinder nicht interessiert.

Im Workshop lernen Eltern, wie sie ihre Anliegen Lehrkräften gegenüber sachlich, konstruktiv und mit sinnvoller Taktik erfolgreich vertreten können und welche Durchsetzungsmöglichkeiten sie haben, wenn sie begründet mit etwas nicht einverstanden sind. Verschiedenste Gesprächssituationen werden besprochen, eingeübt und ausprobiert.
 

Weitere Themen sind nach Absprache möglich!

 

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